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Senioren­fahrt nach Seligen­stadt

Drei Fo­tos (Ein­hard­ba­si­li­ka, ge­grün­det von Ein­hard, dem Bio­gra­phen Karl des Gro­ßen – Aus­schnitt des Klos­ter­gar­tens –Ein­hard­haus, heu­te Tou­ris­mus­bü­ro) von un­se­rer schö­nen Se­nio­ren­fahrt am 05. Sep­tem­ber 2018 nach Se­li­gen­stadt, gut vor­be­rei­tet und or­ga­ni­siert von In­grid Wag­ner und be­glei­tet von Pfar­rer Gün­ther.
Es war ein herr­li­cher Halb­ta­ges­aus­flug bei noch spät­som­mer­li­cher Hit­ze mit an­dert­halb stün­di­ger Stadt­füh­rung durch das hüb­sche, mit­tel­al­ter­li­che Städt­chen, ge­le­gen an dem Grenz­fluss Main von Hes­sen und Bay­ern, mit ab­schließen­der Ein­kehr in dem Gast­hof „Zum Rie­sen“, wo­nach uns der Bus von „Pauls Rei­sen“ pünkt­lichst um 19:30 nach Wal­luf zu­rück­brach­te.

Text: Hedda Weber
Fotos: Ulrich Weber

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Sommernachtstraum 2018

Der „Sommernachtstraum“ in der Ruine
ist sicherlich mehr als Routine.
Zu frischem Wasser führt uns Gott,
in anderen Ländern hat es Not.
In Indien herrschte Sturmesflut,
den Menschen wünschte man viel Mut,
um durchzuhalten und auch Geld
zu spenden von der ganzen Welt.
Auf Bambusblättern schrieben wir
die Wünsche, Sorgen, aufs Papier.
Beim Abendmahl an Mauers Rand
reichten wir im Kreis die Hand.
Danach war jeder eingeladen
zum Büffet mit leerem Magen.
Wir danken unserem Kirchenteam
für diesen Gottesdienst mit Sinn.

Hedda Weber

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Pil­gern heißt: mit den Füßen be­ten.

Pil­gern hei­ßt: mit den Fü­ßen be­ten. Das geht manch­mal ganz ein­fach, schwung­voll und leicht und das „Wow, ist das schön“ ver­bin­det sich mit „Lo­be den Herrn mei­ne See­le, denn er tut Wun­der“. Manch­mal ist es eher ein Sto­ß­ge­bet, Im „Puh, ist das an­stren­gen­d“ liegt der Satz ver­bor­gen „Herr hilf, o Herr, lass wohl­ge­lin­gen.“ Pil­gern - das tut gut. Es klärt den Geist. Es bringt mich zu­rück zu mir. Mein Atem wird tie­fer und ich spü­re, dass Gott da ist.

Zwei Mal sind wir in die­sem Jahr schon ge­pil­gert: in der Kar­wo­che mit ei­ner Grup­pe von 13 Er­wach­se­nen, jetzt ge­ra­de mit 17 Kon­fis. Ge­seg­net.

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Ernte­dank­fest 2017

Tra­di­tio­nell ha­ben wir in der Hei­lands­ge­mein­de am 01. Ok­to­ber ge­mein­sam das Ern­te­dank­fest ge­fei­ert. Im An­schluss an ei­nen bis auf den letz­ten Platz be­such­ten Got­tes­dienst konn­ten wir bei spät­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren im und um das Ge­mein­de­haus fröh­lich und zu­frie­den auf ein se­gens­rei­ches Jahr zu­rück­bli­cken. Un­se­res dies­jäh­ri­gen The­ma „So­viel du brauchs­t“ (aus dem 2. Buch Mo­se) hat uns er­in­nert, wie wohl­ge­son­nen uns Gott ist, der uns mit al­lem nö­ti­gen ver­sorgt. Ern­te­dank soll uns aber auch ver­mit­teln, dass es kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist, im­mer aus­rei­chend Nah­rung auf un­se­ren Tel­lern zu ha­ben.

So hat die Ge­mein­de reich­lich zu­sam­men­ge­tra­gen, was an­schlie­ßend ge­mein­sam ge­teilt wur­de – Pro­duk­te aus Fel­dern und Gär­ten für den Al­tar, Kür­bis­se für die Sup­pe, Äp­fel und Pflau­men für die Kör­be, Blu­men für die Ti­sche und Brot zur Sup­pe. Die Band „Ton­bau­stel­le“ aus Rau­en­thal hat den Got­tes­dienst wun­der­bar mu­si­ka­lisch be­glei­tet und im Gar­ten bei Tanz, Mu­sik, Stock­brot, Waf­feln, Zu­cker­wat­te, Ku­chen und Kür­bis­sup­pe konn­ten Jung und Alt bei net­ten Ge­sprä­chen, Bas­te­lei­en und ei­nem Gläs­chen Wein viel Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen. Gott sei Dank!

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Sommer­nachts­traum 2017

„At­me in uns, Hei­li­ger Geis­t“, sin­gen wir Got­tes­dienst­be­su­cher un­ter frei­em Him­mel, in­ner­halb der al­ten Mau­ern der Jo­han­nis­kir­chen­rui­ne am Rhein.
„At­me in uns, Hei­li­ger Geis­t“, ein ge­sun­ge­nes Ge­bet zwi­schen den Le­sun­gen aus dem Psalm 104 – Lo­be den Herrn, mei­ne See­le. Sin­gen und Be­ten – so ein­fach und wohl­tu­end wie das At­men.
Um den le­ben­di­gen Got­tes­wind, um die Kraft des Hei­li­gen Geis­tes geht es in die­sem Got­tes­dienst, bei die­sem Som­mer­nachts­traum am Abend. Wir hö­ren von der Geis­tes­kraft, die trös­tet und be­freit, die Le­ben schafft und En­er­gie frei­setzt - und die Welt ver­än­dern kann.

Som­mer­nachts­traum - ein Abend mit wohl­tu­en­den Mo­men­ten des Atem­ho­lens und ein Abend vol­ler Be­we­gung.
Und wir las­sen un­se­re Ge­dan­ken und un­se­re Ge­be­te in Be­we­gung kom­men – be­glei­tet von den hel­len Klän­gen des Wind­spiels, von dem leich­ten Schwe­ben der bun­ten Sei­fen­bla­sen und von den zar­ten Be­we­gun­gen der fei­nen Vo­gel­fe­dern im Wind.
Im gro­ßen Abend­mahl­kreis rei­chen wir Brot und Trau­ben­saft wei­ter, be­we­gen uns zu ein­an­der und rei­chen gu­te Se­gens­wün­sche wei­ter: Brot des Le­bens für dich, Kelch des Heils für dich. Un­se­re Für­bit­ten schi­cken wir zu Gott: mö­ge Got­tes Wind we­hen, da­mit der Geist der Ver­söh­nung und der Geist der Mensch­lich­keit in die­ser Welt wir­ke.
Som­mer­nachts­traum – ein schö­ner Abend­got­tes­dienst in der Ge­bor­gen­heit der Ge­mein­schaft und mit den Ge­dan­ken, die die Welt um­ar­men. Ich füh­le mich ge­seg­net und ge­stärkt – und freue mich.

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Juni ein Mo­nat vol­ler Son­nen­schein

Der Ju­ni war ein Mo­nat vol­ler Son­nen­schein und gu­ter Lau­ne. So vie­les ha­ben wir mit­ein­an­der ge­fei­ert: den Ab­schluss des „Wan­dern­den Frie­dens­ge­be­tes“ in St. Jo­han­nis mit dem Tai­zé-Chor Lu­men Cor­di­um - wie schön, dass Wal­luf zum End- und Ziel­punkt die­ses be­son­de­ren Pro­jekts wer­den durf­te. So wa­ren wir zwei Mal be­schenkt, in un­se­rer Hei­lands­kir­che und in der ka­tho­li­schen Nach­bar­kir­che. Dann kam Pfings­ten, ei­ne vol­le Kir­che, die Ein­füh­rung der neu­en Kon­fis, Tau­fe, Abend­mahl - wenn der Hei­li­ge Geist schon weht, dann aber rich­tig! Und da­nach die bei­den Kon­fir­ma­ti­ons­got­tes­diens­te, am 11. und 18. Ju­ni wur­den 24 Ju­gend­li­che ein­zeln ein­ge­seg­net. Bei fei­er­li­cher Trom­pe­ten­mu­sik und wun­der­ba­rem Wet­ter ha­ben wir zu­sam­men Got­tes­dienst ge­fei­ert, vie­le in der Kir­che und et­li­che im Ge­mein­de­haus Brot und Wein ge­teilt. Wir wün­schen den Kon­fir­mier­ten Got­tes rei­chen Se­gen für ih­ren wei­te­ren Le­bens­weg.

Ge­nos­sen ha­ben wir den Stif­tungs­spa­zier­gang, ei­nen Durch­at­me-Got­tes­dienst in Rau­en­thal am Abend und in Ober­wal­luf am Mor­gen und dann, zu gu­ter Letzt: 500 Jah­re Re­for­ma­ti­on in Wies­ba­den. Auch das ein rau­schen­des Fest mit The­sen­an­schlag an die Markt­kir­chen­tür auch der Hei­lands­ge­mein­de. Dank­bar bli­cke ich zu­rück und freue mich auf das Tauf­fest (und auf die Som­mer­fe­ri­en!).

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Frie­dens­ge­bet am 9. Mai

Am Diens­tag, 9. Mai 2017, reih­te sich die Evan­ge­li­sche Hei­lands­ge­mein­de ein ins wan­dern­de Frie­dens­ge­bet. Zwi­schen Os­tern und Pfings­ten be­ten 46 Ge­mein­den aus 3 Re­li­gio­nen und 12 christ­li­chen Kon­fes­sio­nen Tag für Tag für den Frie­den.

Das Frie­dens­ge­bet in der vol­len Hei­lands­kir­che war bunt und le­ben­dig. Dritt­kläss­ler aus dem evan­ge­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt hat­ten Frie­dens­bil­der ge­malt, die die Kir­che schmück­ten. Sie san­gen mit Hin­ga­be „Hin­neh ma to­v“ und „Hevenu Scha­lom ale­jche­m“ und la­sen vor, was für sie Frie­den hei­ßt. Auch Kon­fir­man­den und Kir­chen­vor­ste­her hat­ten sich dar­über Ge­dan­ken ge­macht und tru­gen sie vor. Wir hör­ten Tex­te zum Frie­den aus dem Ko­ran, der he­bräi­schen Bi­bel und dem Neu­en Tes­ta­ment. Be­son­ders war es, den mus­li­mi­schen Text nicht nur auf Deutsch, son­dern auch auf Ara­bisch zu hö­ren, ge­le­sen von un­se­rem Gast im Kir­chen­asyl. Mu­sik für Cel­lo, Gei­ge und Or­gel run­de­te das wun­der­ba­re Ge­bet ab - zum Dank fürs Mit­ma­chen gab es am En­de ge­fal­te­te Kra­ni­che als Frie­dens­zei­chen.