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Ernte­dank­fest 2017

Tra­di­tio­nell ha­ben wir in der Hei­lands­ge­mein­de am 01. Ok­to­ber ge­mein­sam das Ern­te­dank­fest ge­fei­ert. Im An­schluss an ei­nen bis auf den letz­ten Platz be­such­ten Got­tes­dienst konn­ten wir bei spät­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren im und um das Ge­mein­de­haus fröh­lich und zu­frie­den auf ein se­gens­rei­ches Jahr zu­rück­bli­cken. Un­se­res dies­jäh­ri­gen The­ma „So­viel du brauchs­t“ (aus dem 2. Buch Mo­se) hat uns er­in­nert, wie wohl­ge­son­nen uns Gott ist, der uns mit al­lem nö­ti­gen ver­sorgt. Ern­te­dank soll uns aber auch ver­mit­teln, dass es kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist, im­mer aus­rei­chend Nah­rung auf un­se­ren Tel­lern zu ha­ben.

So hat die Ge­mein­de reich­lich zu­sam­men­ge­tra­gen, was an­schlie­ßend ge­mein­sam ge­teilt wur­de – Pro­duk­te aus Fel­dern und Gär­ten für den Al­tar, Kür­bis­se für die Sup­pe, Äp­fel und Pflau­men für die Kör­be, Blu­men für die Ti­sche und Brot zur Sup­pe. Die Band „Ton­bau­stel­le“ aus Rau­en­thal hat den Got­tes­dienst wun­der­bar mu­si­ka­lisch be­glei­tet und im Gar­ten bei Tanz, Mu­sik, Stock­brot, Waf­feln, Zu­cker­wat­te, Ku­chen und Kür­bis­sup­pe konn­ten Jung und Alt bei net­ten Ge­sprä­chen, Bas­te­lei­en und ei­nem Gläs­chen Wein viel Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen. Gott sei Dank!

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Sommer­nachts­traum 2017

„At­me in uns, Hei­li­ger Geis­t“, sin­gen wir Got­tes­dienst­be­su­cher un­ter frei­em Him­mel, in­ner­halb der al­ten Mau­ern der Jo­han­nis­kir­chen­rui­ne am Rhein.
„At­me in uns, Hei­li­ger Geis­t“, ein ge­sun­ge­nes Ge­bet zwi­schen den Le­sun­gen aus dem Psalm 104 – Lo­be den Herrn, mei­ne See­le. Sin­gen und Be­ten – so ein­fach und wohl­tu­end wie das At­men.
Um den le­ben­di­gen Got­tes­wind, um die Kraft des Hei­li­gen Geis­tes geht es in die­sem Got­tes­dienst, bei die­sem Som­mer­nachts­traum am Abend. Wir hö­ren von der Geis­tes­kraft, die trös­tet und be­freit, die Le­ben schafft und En­er­gie frei­setzt - und die Welt ver­än­dern kann.

Som­mer­nachts­traum - ein Abend mit wohl­tu­en­den Mo­men­ten des Atem­ho­lens und ein Abend vol­ler Be­we­gung.
Und wir las­sen un­se­re Ge­dan­ken und un­se­re Ge­be­te in Be­we­gung kom­men – be­glei­tet von den hel­len Klän­gen des Wind­spiels, von dem leich­ten Schwe­ben der bun­ten Sei­fen­bla­sen und von den zar­ten Be­we­gun­gen der fei­nen Vo­gel­fe­dern im Wind.
Im gro­ßen Abend­mahl­kreis rei­chen wir Brot und Trau­ben­saft wei­ter, be­we­gen uns zu ein­an­der und rei­chen gu­te Se­gens­wün­sche wei­ter: Brot des Le­bens für dich, Kelch des Heils für dich. Un­se­re Für­bit­ten schi­cken wir zu Gott: mö­ge Got­tes Wind we­hen, da­mit der Geist der Ver­söh­nung und der Geist der Mensch­lich­keit in die­ser Welt wir­ke.
Som­mer­nachts­traum – ein schö­ner Abend­got­tes­dienst in der Ge­bor­gen­heit der Ge­mein­schaft und mit den Ge­dan­ken, die die Welt um­ar­men. Ich füh­le mich ge­seg­net und ge­stärkt – und freue mich.

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Juni ein Mo­nat vol­ler Son­nen­schein

Der Ju­ni war ein Mo­nat vol­ler Son­nen­schein und gu­ter Lau­ne. So vie­les ha­ben wir mit­ein­an­der ge­fei­ert: den Ab­schluss des „Wan­dern­den Frie­dens­ge­be­tes“ in St. Jo­han­nis mit dem Tai­zé-Chor Lu­men Cor­di­um - wie schön, dass Wal­luf zum End- und Ziel­punkt die­ses be­son­de­ren Pro­jekts wer­den durf­te. So wa­ren wir zwei Mal be­schenkt, in un­se­rer Hei­lands­kir­che und in der ka­tho­li­schen Nach­bar­kir­che. Dann kam Pfings­ten, ei­ne vol­le Kir­che, die Ein­füh­rung der neu­en Kon­fis, Tau­fe, Abend­mahl - wenn der Hei­li­ge Geist schon weht, dann aber rich­tig! Und da­nach die bei­den Kon­fir­ma­ti­ons­got­tes­diens­te, am 11. und 18. Ju­ni wur­den 24 Ju­gend­li­che ein­zeln ein­ge­seg­net. Bei fei­er­li­cher Trom­pe­ten­mu­sik und wun­der­ba­rem Wet­ter ha­ben wir zu­sam­men Got­tes­dienst ge­fei­ert, vie­le in der Kir­che und et­li­che im Ge­mein­de­haus Brot und Wein ge­teilt. Wir wün­schen den Kon­fir­mier­ten Got­tes rei­chen Se­gen für ih­ren wei­te­ren Le­bens­weg.

Ge­nos­sen ha­ben wir den Stif­tungs­spa­zier­gang, ei­nen Durch­at­me-Got­tes­dienst in Rau­en­thal am Abend und in Ober­wal­luf am Mor­gen und dann, zu gu­ter Letzt: 500 Jah­re Re­for­ma­ti­on in Wies­ba­den. Auch das ein rau­schen­des Fest mit The­sen­an­schlag an die Markt­kir­chen­tür auch der Hei­lands­ge­mein­de. Dank­bar bli­cke ich zu­rück und freue mich auf das Tauf­fest (und auf die Som­mer­fe­ri­en!).

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Frie­dens­ge­bet am 9. Mai

Am Diens­tag, 9. Mai 2017, reih­te sich die Evan­ge­li­sche Hei­lands­ge­mein­de ein ins wan­dern­de Frie­dens­ge­bet. Zwi­schen Os­tern und Pfings­ten be­ten 46 Ge­mein­den aus 3 Re­li­gio­nen und 12 christ­li­chen Kon­fes­sio­nen Tag für Tag für den Frie­den.

Das Frie­dens­ge­bet in der vol­len Hei­lands­kir­che war bunt und le­ben­dig. Dritt­kläss­ler aus dem evan­ge­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt hat­ten Frie­dens­bil­der ge­malt, die die Kir­che schmück­ten. Sie san­gen mit Hin­ga­be „Hin­neh ma to­v“ und „Hevenu Scha­lom ale­jche­m“ und la­sen vor, was für sie Frie­den hei­ßt. Auch Kon­fir­man­den und Kir­chen­vor­ste­her hat­ten sich dar­über Ge­dan­ken ge­macht und tru­gen sie vor. Wir hör­ten Tex­te zum Frie­den aus dem Ko­ran, der he­bräi­schen Bi­bel und dem Neu­en Tes­ta­ment. Be­son­ders war es, den mus­li­mi­schen Text nicht nur auf Deutsch, son­dern auch auf Ara­bisch zu hö­ren, ge­le­sen von un­se­rem Gast im Kir­chen­asyl. Mu­sik für Cel­lo, Gei­ge und Or­gel run­de­te das wun­der­ba­re Ge­bet ab - zum Dank fürs Mit­ma­chen gab es am En­de ge­fal­te­te Kra­ni­che als Frie­dens­zei­chen.