Auf ein Wort

Lie­be Le­se­rin, lie­ber Le­ser,

„un­ter ei­nem gu­ten Stern“ - das ist das Mot­to die­ses Ge­mein­de­briefs. Das passt zu Ad­vent und Weih­nach­ten. Viel­leicht sind Ih­nen auch gleich die Hir­ten auf dem Fel­de ein­ge­fal­len, oder wie die Wei­sen aus dem Mor­gen­land dem Stern bis zum Je­sus­kind folg­ten. Sie al­le wa­ren un­ter­wegs, von nah und fern, und fan­den sich un­ter ei­nem gu­ten Stern an der Krip­pe wie­der. Auch für uns wün­schen wir uns das: un­ter ei­nem gu­ten Stern un­ter­wegs zu sein, be­hü­tet und ge­trös­tet wun­der­bar. Ge­ra­de in Zei­ten, die vie­len Men­schen dun­kel und schwie­rig vor­kom­men, hof­fen wir auf ei­nen Stern, der uns be­glei­tet auf un­se­ren We­gen, auf ein Licht, das un­se­re Fins­ter­nis hell macht. Wenn wir das al­te Jahr be­schlie­ßen und das neue so un­be­rührt wie ein Schnee­feld vor uns liegt, wün­schen wir uns ei­nen Stern, der uns und un­se­ren Lie­ben an die­sem Über­gang leuch­tet. Wir er­seh­nen ei­nen Stern, der uns per­sön­lich scheint, der un­se­ren Schmerz und un­se­re Trau­rig­kei­ten mit sei­nem war­men Licht zärt­lich er­hellt. Wenn wir uns am 1. Ad­vent von un­se­rem lang­jäh­ri­gen Ge­mein­de­päd­ago­gen Mar­tin Biehl ver­ab­schie­den, dann wün­schen wir ihm und sei­ner Fa­mi­lie, dass ein gu­ter Stern sie in den neu­en Le­bens­ab­schnitt nach Er­ben­heim be­glei­ten mö­ge. Und wir ver­trau­en auf ei­nen Stern, der über die­ser Welt hell er­strahlt, der die Frie­dens­bot­schaft der En­gel auch in un­se­re Ge­gen­wart trägt, die sie da­mals auf den Fel­dern vor Beth­le­hem ge­sun­gen ha­ben: „Fürch­tet euch nicht, sie­he, ich ver­kün­di­ge euch gro­ße Freu­de, die al­lem Vol­ke wi­der­fah­ren wird. Denn euch ist heu­te der Hei­land ge­bo­ren, wel­cher ist Chris­tus, der Herr, in der Stadt Da­vids. - Eh­re sei Gott in der Hö­he und Frie­den auf Er­den.“

Mö­gen Sie Got­tes gu­ten Stern ent­de­cken, der Ihr Le­ben hell macht, im Ad­vent und auch im neu­en Jahr.

Das wünscht Ih­nen
Ih­re Pfar­re­rin


Andere Termine

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  • 24. Dez.
  • 16:00
  • Kollekte
Hei­lig Abend in der Hei­lands­gemein­de

„Im­mer die­se Gäs­te“ so hei­ßt das Krip­pen­spiel, mit dem un­ser Kin­der­chor zu­sam­men mit vie­len an­de­ren Kin­dern die­ses Jahr die Weih­nachts­ge­schich­te neu er­zäh­len und zum Klin­gen brin­gen wird. Selbst­ge­bau­te Büh­nen­bil­der, ein ei­gens er­ar­bei­tet Thea­ter­stück und viel Pro­ben­ar­beit war­ten dar­auf, uns die Ge­burts­ge­schich­te Je­su na­he zu brin­gen.
Es gibt al­so viel zu hö­ren und zu se­hen im Reit­stall, der al­lein durch sein Am­bi­en­te mit Stroh und Scha­fen das op­ti­ma­le Büh­nen­bild bie­tet. ...

Ort: Reitstall Oberwalluf

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  • 12. Jan.
  • 19:30
  • frei
Ein Dorf sieht schwarz

Seyo­lo Zan­to­ko ist frisch-di­plo­mier­ter Arzt. Auf­ge­wach­sen in Zai­re, dem heu­ti­gen Kon­go, hat er ge­ra­de, 1975, sein Me­di­zin­stu­di­um in Lil­le ab­ge­schlos­sen. Als er ei­nen Job in ei­nem klei­nen Dorf nörd­lich von Pa­ris an­ge­bo­ten be­kommt, be­schlie­ßt er, mit sei­ner Fa­mi­lie nach Frank­reich aus­zu­wan­dern. Die Stel­le als Leib­arzt des Prä­si­den­ten in Zai­re schlägt er aus, er möch­te ein an­de­res Le­ben für sich und sei­ne Fa­mi­lie. ...

Ort: Ev. Gemeindehaus

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  • 23. Feb.
  • 19:30
  • frei
Jean Zieg­ler - Der Op­ti­mis­mus des Wil­lens

In Zei­ten, die von der Su­che nach neu­en Ide­en für die Welt, fürs Le­ben ge­prägt sind, ist es span­nend, sich auf den Weg zu ma­chen, selbst zu über­le­gen: wie soll die Welt aus­se­hen, in der ich ger­ne le­be? Wie geht ei­ne „ge­rech­te Ge­sell­schaf­t“? Wie ist das mit dem Ka­pi­ta­lis­mus? - Um die­sen Fra­gen nach­zu­ge­hen, la­den wir herz­lich zu die­sem be­son­de­ren Ki­no-Abend ein. ...

Ort: Ev. Gemeindehaus