Auf ein Wort

Lie­be Le­se­rin, lie­ber Le­ser,

„un­ter ei­nem gu­ten Stern“ - das ist das Mot­to die­ses Ge­mein­de­briefs. Das passt zu Ad­vent und Weih­nach­ten. Viel­leicht sind Ih­nen auch gleich die Hir­ten auf dem Fel­de ein­ge­fal­len, oder wie die Wei­sen aus dem Mor­gen­land dem Stern bis zum Je­sus­kind folg­ten. Sie al­le wa­ren un­ter­wegs, von nah und fern, und fan­den sich un­ter ei­nem gu­ten Stern an der Krip­pe wie­der. Auch für uns wün­schen wir uns das: un­ter ei­nem gu­ten Stern un­ter­wegs zu sein, be­hü­tet und ge­trös­tet wun­der­bar. Ge­ra­de in Zei­ten, die vie­len Men­schen dun­kel und schwie­rig vor­kom­men, hof­fen wir auf ei­nen Stern, der uns be­glei­tet auf un­se­ren We­gen, auf ein Licht, das un­se­re Fins­ter­nis hell macht. Wenn wir das al­te Jahr be­schlie­ßen und das neue so un­be­rührt wie ein Schnee­feld vor uns liegt, wün­schen wir uns ei­nen Stern, der uns und un­se­ren Lie­ben an die­sem Über­gang leuch­tet. Wir er­seh­nen ei­nen Stern, der uns per­sön­lich scheint, der un­se­ren Schmerz und un­se­re Trau­rig­kei­ten mit sei­nem war­men Licht zärt­lich er­hellt. Wenn wir uns am 1. Ad­vent von un­se­rem lang­jäh­ri­gen Ge­mein­de­päd­ago­gen Mar­tin Biehl ver­ab­schie­den, dann wün­schen wir ihm und sei­ner Fa­mi­lie, dass ein gu­ter Stern sie in den neu­en Le­bens­ab­schnitt nach Er­ben­heim be­glei­ten mö­ge. Und wir ver­trau­en auf ei­nen Stern, der über die­ser Welt hell er­strahlt, der die Frie­dens­bot­schaft der En­gel auch in un­se­re Ge­gen­wart trägt, die sie da­mals auf den Fel­dern vor Beth­le­hem ge­sun­gen ha­ben: „Fürch­tet euch nicht, sie­he, ich ver­kün­di­ge euch gro­ße Freu­de, die al­lem Vol­ke wi­der­fah­ren wird. Denn euch ist heu­te der Hei­land ge­bo­ren, wel­cher ist Chris­tus, der Herr, in der Stadt Da­vids. - Eh­re sei Gott in der Hö­he und Frie­den auf Er­den.“

Mö­gen Sie Got­tes gu­ten Stern ent­de­cken, der Ihr Le­ben hell macht, im Ad­vent und auch im neu­en Jahr.

Das wünscht Ih­nen
Ih­re Pfar­re­rin


Autor
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Bettina Friehmelt

Vor 500 Jah­ren hat Mar­tin Lu­ther sei­ne The­sen an die Kir­chen­tür der Wit­ten­ber­ger Schloss­kir­che ge­na­gelt, so wird be­rich­tet. Kaum ei­ne Jah­res­lo­sung könn­te im Ju­bi­lä­ums­jahr pas­sen­der sein: „Ich schen­ke euch ein neu­es Herz und le­ge ei­nen neu­en Geist in euch.“(Ez 36,26).


Andere Termine

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  • 23. Feb.
  • 19:30
  • frei
Jean Zieg­ler - Der Op­ti­mis­mus des Wil­lens

In Zei­ten, die von der Su­che nach neu­en Ide­en für die Welt, fürs Le­ben ge­prägt sind, ist es span­nend, sich auf den Weg zu ma­chen, selbst zu über­le­gen: wie soll die Welt aus­se­hen, in der ich ger­ne le­be? Wie geht ei­ne „ge­rech­te Ge­sell­schaf­t“? Wie ist das mit dem Ka­pi­ta­lis­mus? - Um die­sen Fra­gen nach­zu­ge­hen, la­den wir herz­lich zu die­sem be­son­de­ren Ki­no-Abend ein. ...

Ort: Ev. Gemeindehaus

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  • 2. Mrz.
  • 18:00
  • Kollekte
Got­tes Schöp­fung ist sehr gut!

Su­ri­nam, das kleins­te Land Süd­ame­ri­kas, liegt im Nord­os­ten Süd­ame­ri­kas. Auf ei­ner Flä­che we­ni­ger als halb so groß wie Deutsch­land ver­eint das Land afri­ka­ni­sche und nie­der­län­di­sche, kreo­li­sche und in­di­sche, chi­ne­si­sche und ja­va­ni­sche Ein­flüs­se. Der Welt­ge­bets­tag am 2. März 2018 bie­tet Ge­le­gen­heit, Su­ri­nam und sei­ne Be­völ­ke­rung nä­her ken­nen­zu­ler­nen. „Got­tes Schöp­fung ist sehr gut!“ hei­ßt die Lit­ur­gie su­ri­n­a­mi­scher Chris­tin­nen, zu der Frau­en in über 100 Län­dern welt­weit Got­tes­diens­te vor­be­rei­ten. Frau­en und Män­ner, Kin­der und Ju­gend­li­che – al­le sind herz­lich ein­ge­la­den!

Ort: Heilandskirche

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  • 25. Mrz.
  • 18:00
  • 130-170 Euro
Ein geist­li­cher Übungs­weg an/zu den Was­ser­bä­chen des Le­bens

Un­ter die­sem Mot­to fin­den in der Hei­lands­ge­mein­de in der Pas­si­ons­zeit 2018 zwei spi­ri­tu­el­le An­ge­bo­te statt. Un­ter der Über­schrift „Hier bin ich“ sind fünf Wo­chen Zeit, um sich auf den Weg zu ma­chen, der Sehn­sucht nach Gott, nach Be­geg­nung mit ihm und mit den Men­schen um uns her­um neu Raum ge­ben, in Tex­ten, Bil­dern, in Stil­le und Ge­bet Got­tes Nä­he ent­de­cken. Mit­ten im All­tag. Oh­ne Klos­ter, aber in Ge­mein­schaft...

Ort: Lutherweg